Donnerstag, 10. August 2017

Glaube, Liebe, Tod von Peter Gallert und Jörg Reiter

Ein neuer Kurzeindruck, diesmal zu Glaube, Liebe, Tod von Peter Gallert und Jörg Reiter*

Quelle: morawa.at*
Inhalt: Ein Polizist steht auf der Duisburger Rheinbrücke und will sich in die Tiefe stürzen. Der Seelsorger Martin Bauer soll ihn daran hindern. Er klettert einfach über das Geländer und springt selbst. Überrumpelt springt der Beamte hinterher, um Bauer zu retten. Gemeinsam können sie sich aus dem Wasser ziehen. Bauer hat hoch gepokert, aber gewonnen. Doch wenige Stunden später ist der Polizist tot, nach einem Sturz vom Deck eines Parkhauses. Ein klarer Fall von Selbstmord, gegen den Beamten wurde wegen Korruption ermittelt. Bauer weiß nicht, was er glauben soll. Und er sieht die Verzweiflung in der Familie des Toten. Auf der Suche nach der Wahrheit setzt er alles aufs Spiel ...

Meinung: Ein sehr fesselnder Beginn! Wie geht die Geschichte mit den Polizisten weiter und was ist mit deren Kindern los? Beide "Polizei-Väter" scheinen zu Hause ein paar Probleme zu haben. Ein scheinbar beliebiger Junge wird angegriffen. Warum und von wem?

Dienstag, 8. August 2017

Die Morde von Morcone von Stefan Ulrich

Nach längerer Zeit möchte ich auch einmal wieder Bücher durch Leseeindrücke bewerben, die für den einen oder anderen doch interessant sein können.

Heute starte ich mit der Leseprobe zu Die Morde von Morcone von Stefan Ulrich*

Quelle: morawa.at*
Inhalt: Robert Lichtenwald, Anwalt aus München, flieht vor einer Lebenskrise in sein Rustico in der Maremma im stillen Süden der Toskana. Hier, in den Hügeln um den Ort Morcone, möchte er zur Ruhe kommen und sein Leben überdenken. Doch bald nach seiner Ankunft entdeckt er an einer Schwefelquelle die Leiche eines Afrikaners. Auf der Brust des Toten ist ein Schriftzeichen eingeritzt. Als kurz darauf zwei weitere Menschen qualvoll sterben, wird Lichtenwald gegen seinen Willen in die Ermittlungen hineingezogen. Gemeinsam mit der eigensinnigen Lokalreporterin Giada Bianchi versucht er, den Mörder zu entlarven, die Verbrechen zu stoppen - und so auch sein eigenes Leben zu retten.

Meinung: Schöne atmosphärische Beschreibungen wechseln sich mit detaillierten ab. So erweckt der Autor die Toskana vor dem inneren Auge des Lesers zum Leben.

Freitag, 4. August 2017

Die Lieferantin von Zoë Beck

Dieses Buch habe ich auf vorablesen.de für Punkte eingelöst.



Ein „Was wäre, wenn….“ der besonderen Art bietet dieser Thriller von Zoё Beck. Für ein packendes Buch genau das richtige, hoffe ich dennoch nicht, dass die Entwicklungen so vorangehen wie hier.
Was wäre, wenn Großbritannien letztendlich aus der EU ausgetreten ist, sich dann den Baustellen im Inland widmet und dabei ein verschärftes Drogengesetz beschlossen werden soll, das Konsumenten wie Suchgiftgegner auf die Straßen treibt und die halbe Unterwelt Londons auf den Plan ruft? Letztere befürchten massive Verdiensteinbußen und wissen sich nur auf „ihre Art“ zu wehren. Dazu gesellen sich Nationalisten, die den harten Regierungskurs nicht hart genug finden und alles „nicht-britische“ loswerden wollen, notfalls ebenso mit Gewalt.
Zwischen die Fronten geraten dabei naturgemäß auch Unschuldige. Und solche, die es gerne von sich glauben wollen. 

Mittwoch, 2. August 2017

Rückblick: Juli 2017

Nun, wieder ein Monat um. 4-5 Bücher hatte ich im Juni-Rückblick für Juli vermutet und ich habs ziemlich gut getroffen. Es wurden schlussendlich:

1) Remy Gubler - Das Tigermotiv
2) Gard Sveen - Teufelskälte
3) Marcus Hünnebeck - Sommers Tod
4) Reiner Strunk - Verzehrende Flammen
5) Zoë Beck - Die Lieferantin

Die fünfte Rezension folgt natürlich bald! Ich hoffe, ihr hattet trotz der Juli-Hitze schöne Lesestunden und werdet euch auch vom August nicht vom Lesen abhalten lassen.

Montag, 31. Juli 2017

Verzehrende Flammen von Reiner Strunk

Dieses Buch habe ich auf lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen.


Selbst ein Mann der Kirche, kann Reiner Strunk seinen „Pater Braun“, nämlich Pfarrer Helmut Beermann, überaus authentisch wirken lassen. Bereits zum dritten Mal wird er – natürlich ganz unfreiwillig – in einer polizeiliche Ermittlung hineingezogen und ist Hauptkommissar Parler dabei eine große Hilfe.

Auch wenn Beermann schon einmal das eine oder andere Gespräch mit Zeugen oder Verdächtigen führt, ist er für die Polizei vielmehr dank seines Bibelwissens wichtig. Es ereignen sich unerklärbare Brandanschläge in Kirchen der Umgebung und auch in Beermanns eigener. Der oder die Täter schrecken auch nicht vor Kollateralschäden zurück. Trotz oder gerade wegen seiner Befangenheit und Verwicklung in die Umstände bleibt der Pfarrer hartnäckig und versucht in sehr launigen Gesprächen mit Kollegen, seiner Frau Bettina oder Parler, die Zusammenhänge aufzudecken.

Samstag, 29. Juli 2017

Sommers Tod von Marcus Hünnebeck

Dieses Buch habe ich auf lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen.


Marcus Hünnebeck weiß zu überraschen, lässt er den Titel seines Thrillers zwar ausgiebig wüten, jedoch auf unkonventionelle Art. Auch schafft er es, trotz der kompakten 304 Seiten, nicht nur einen Fokus zu präsentieren. Eine „simple“ Kindesentführung sollte das Leben der Ermittler Lukas Sommer und Lisa Jung gehörig auf den Kopf stellen.
Durch die Kürze der Geschichte lässt sich eine gewisse Grundspannung sehr gut aufrechterhalten, flüssiges Lesen ist garantiert. Wer aber ausführliche Hintergründe zu Charakteren gewöhnt ist, muss sich mit dem Nötigsten zufrieden geben. Der Vorteil: Details können nicht vom Wesentlichen ablenken. Der Fokus liegt darauf, die Handlung voranzutreiben. Doch Achtung: auch wenn wenig ablenkt, ist die Lösung für den Leser keinesfalls einfach zu erkennen. Nur sehr fein gestreute „Hintergrundgeräusche“ lassen sich im Nachhinein als Hinweise deuten.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Bücherzuwachs #45

Und wieder ein paar kurze Vorstellungen zwischendurch, quer durch spannende Bücher.

Mörderische Côte d'Azur von Christine Cazon

Quelle: morawa.at*
Es ist Mai, die Zeit des berühmten Filmfestivals in Cannes, die ganze Stadt vibriert, überall wimmelt es von Fotografen, Journalisten, Filmstars und solchen, die es werden wollen. Und mittendrin wird plötzlich während einer Pressevorführung für seinen neuen Dokumentarfilm der berühmte Regisseur Serge Thibaut ermordet. Kommissar Léon Duval, frisch aus Paris an die Côte d'Azur gezogen, muss seine unausgepackten Umzugskisten stehen lassen und sofort mit den Ermittlungen beginnen. Schließlich kann das Festival keine Negativschlagzeilen gebrauchen. Ein schneller Erfolg muss her. Wer hatte ein Interesse am Tod des Filmemachers, der sich so unermüdlich für die Erhaltung des Regenwalds einsetzte? Und war dieser Serge Thibaut wirklich so ein uneigennütziger Gutmensch? Seine Nachforschungen führen Duval bald in ein scheinbar unentwirrbares Dickicht aus Eitelkeiten, Intrigen und Korruption. Ein spannendes Krimi-Debüt vor mediterraner Kulisse, das auf mehr hoffen lässt.

Mittwoch, 26. Juli 2017

Teufelskälte von Gard Sveen

Dieses Buch habe ich auf vorablesen.de für Punkte eingelöst.


Vor allem im Hochsommer bietet dieser Thriller willkommene Abkühlung, auch wenn diese nur „virtuell“ ist. Der norwegische Winter präsentiert sich auf den 416 Seiten immer wieder sehr eindringlich. Vom Fall, den Kommissar Tommy Bergmann zu lösen hat, bleibt auch einiges in Erinnerung. In holt eine alte Geschichte ein, in die er zu Beginn seiner Laufbahn involviert war.
Damals gab es eine Serie an Morden, alle an Mädchen, jungen Frauen. Das Muster wiederholte sich, doch nun scheint diese Serie eine Fortsetzung zu finden. Zwischen frustrierenden und nervlich angespannten Momenten in der Ermittlung ist sich Bergmann immer wieder unsicher, ob vor ein paar Jahrzehnten wirklich der wahre Täter erwischt wurde.

Samstag, 22. Juli 2017

Bücherzuwachs #44

Wieder ein Bücher-Triple voller Spannung. Alles von Michael Robotham.
 
Dein Wille geschehe

Quelle: morawa.at*
Auf der Clifton Bridge in Bristol steht eine nackte Frau, ein Handy am Ohr. Sie wirkt ferngesteuert, willenlos - und springt in den Tod. Wurde die Frau von ihrem Anrufer in den Selbstmord getrieben? Als eine Freundin der Toten erfroren aufgefunden wird, unbekleidet und mit einem Handy zu ihren Füßen, versteht Psychotherapeut Joe O'Loughlin, dass hier ein Experte für Menschenmanipulation am Werk sein muss. Gemeinsam mit Detective Inspector Vincent Ruiz versucht er dem "Seelenbrecher" auf die Spur zu kommen und ahnt nicht, dass er selbst bereits ins Visier des Mörders geraten ist ...


Dienstag, 11. Juli 2017

Bücherzuwachs #43

Aus eisiger Tiefe von Kerstin Signe Danielsson und Roman Voosen

Quelle: morawa.at*
Schweden 1994: An einem kalten Herbstmorgen findet eine Frau in ihrem Garten ein verstörtes, sprachloses Kind in seinem Schlafanzug. Es ist der zehnjährige Nachbarjunge. Seine Eltern sind über Nacht spurlos verschwunden.
20 Jahre später wird im småländischen Växjö bei Bauarbeiten eine Leiche entdeckt. Es scheint sich um einen seit Langem vermissten Osteuropäer zu handeln. Kommissarin Ingrid Nyström und ihre junge Kollegin, die Deutsch-Schwedin Stina Forss, nehmen die Ermittlungen auf. Die Spuren führen zunächst zu baltischen Schmugglerbanden, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in Südschweden operierten. Als die Leiche plötzlich aus der Rechtsmedizin verschwindet, erkennen die Ermittlerinnen, dass der Fall noch längst nicht abgeschlossen ist. Während Nyström mit den Folgen einer Operation kämpft und Forss sich um ihren schwer kranken Vater kümmern muss, wird ein zweiter Toter gefunden.

Samstag, 8. Juli 2017

Das Tigermotiv von Remy Gubler

Dieses Buch habe ich vom Verlag für die Rezension bekommen. Vielen Dank.


Mit langatmigen und allzu blumigen Beschreibungen hält sich Remy Gubler nicht auf. Der Schweizer Autor spickt seine Kriminalgeschichte rund um Ermittler Reto Caviezel und Hugo Hügli lieber mit Aussagen, Begriffen und Redewendungen, die im Rest des deutschsprachigen Raums eher unbekannt sind. Hügli, als Logiker und Mentalist bezeichnet, ist lange mit Reto befreundet und hat ihm schon bei anderen Fällen ausgeholfen, auch wenn er selbst nicht bei der Polizei ist. Die gemeinsamen „Brainstorming“-Gespräche sind überaus unterhaltsam zu lesen.

In „Das Tigermotiv“ soll Hugo seltsamen Ereignissen in einer Klinik dezent auf der Grund gehen. Er spricht mit Patienten, Leitung und Pflegepersonal und stößt neben einem „Tiger-Wahn“, der unter den psychisch ohnehin instabilen Insassen, um sich greift, auf einen Selbstmordversuch und damit zusammenhängendem Mobbing.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild von Pierre Martin

Dieses Buch habe ich auf Lovelybooks für eine Leserunde gewonnen.


Dieser Frankreich-Krimi ist der vierte in der Reihe um Isabelle Bonnet, die „Madame le Commissaire“ in einem kleinen, fiktiven, südfranzösischen Dörfchen. Das klingt zwar beschaulich, aber Erinnerungen an ihre berufliche Vergangenheit als Terror-Bekämpferin und andere Ereignisse kosten ihr immer die verdiente Ruhe.
Dieses Mal bringt Rouven Mardrinac, reicher Kunstsammler und Stiftungs-Besitzer sowie Isabelles langjähriger Freund, einen Fall ins Rollen: Er entdeckt ein gefälschtes Gemälde und dazu gleich eine brisante Botschaft. Die Ereignisse überschlagen sich. Entführung, Freiheitsentzug, Kunstfälschung, falsche Gutachten, undurchsichtige Kunsthändler und ein verschwundener Maler werden von Isabelle und ihrem Assistenten, dem liebenswert-verschrobenen Apollinaire, in mühevoller Kleinarbeit ermittelt und in Beziehung gesetzt.

Dienstag, 4. Juli 2017

Bücherzuwachs #42


Und wieder ein kurzes neu-Update.

Die Toten, die niemand vermisst von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt*

Quelle morawa.at
In den Bergen von Jämtland stürzt eine Wanderin ab. Sie überlebt. Jemand anderes hatte dafür weniger Glück: Aus der Erde vor ihr ragen die Knochen einer Hand. Die Polizei vor Ort birgt sechs Leichen, darunter die zweier Kinder. Alle per Kopfschuss getötet.
Stockholm wird um Verstärkung gebeten, und Kommissar Höglund reist mit großem Tross in die Provinz. Doch die Ermittlungen stehen unter keinem guten Stern. Den Kriminalpsychologen Sebastian Bergman plagen private Probleme, Spannungen belasten das ganze Team. Und auch der Fall entpuppt sich als kompliziert. Die Identität der Toten gibt Rätsel auf, niemand vermisst sie.
Als Höglund und Bergman endlich auf eine brauchbare Spur stoßen, schaltet sich der schwedische Geheimdienst ein...


Sonntag, 2. Juli 2017

Rückblick: Juni 2017

Wie die Zeit vergeht! Nach dem etwas trostlosen Mai ging im heißen Juni wieder etwas mehr.

1) Ezekiel Boone - Die Brut
2) Jonas Winner - Murder Park
3) Pierre Martin - Madame le Commissaire und das geheimnisvolle Bild

Die dritte Rezension folgt bald!
Für Juli ist ein Buch schon fast wieder gelesen, dazu folgen sicher noch 3-4 weitere. Es bleibt vom Genre her auf jeden Fall spannend.

Freitag, 30. Juni 2017

Murder Park von Jonas Winner

Dieses Buch wurde mir vom Verlag übermittelt. Vielen Dank.

Jonas Winner ist begabt, wenn es darum geht, sich eine Hauptperson zu schnappen und den Leser dann für die Dauer des ganzen Buches sehr tief in die Psyche dieses Charakters eindringen zu lassen. Was er in „Die Zelle“ schon umsetzte, damals mit einem Kind, schafft er hier mit einem jungen Erwachsenen. Paul Greenblatt, Anfang 20, Journalist, schreibt einen Blog über Kriminalfälle und hat eine bewegte Vergangenheit bei Pflegeeltern. Als gefestigte Persönlichkeit beginnt er mit einer Gruppe anderer Journalisten einen Wochenendausflug, der ihn immer mehr an sich und den Geschehnissen um ihn herum zweifeln lässt. 
Und der seine Vergangenheit wieder präsent macht.
Besagter Ausflug führt die Gruppe auf eine Insel, Zodiac Island, auf der ein neuer Themenpark eröffnet werden soll, auf den Ruinen eines ehemaligen Vergnügungsparks. Dieser musste nach einer Mordserie geschlossen werden. 

Mittwoch, 28. Juni 2017

Bücherzuwachs #41

Und hier wieder neueres, auf jeden Fall noch nicht gelesenes. Diesmal ein Triple-Pack von einer Autorin - Linda Castillo:

Quelle: morawa.at*
Dein Schicksal ist besiegelt. Deine Zukunft ist keine mehr.
Der vierte Band der Spiegel-Bestseller-Serie aus dem Land der Amischen.
Sadie Miller ist verschwunden. Ein aufmüpfiger, rebellischer Amisch-Teenager aus Painters Mill. Ihre Familie ist verzweifelt. Verbittet sich aber jede Einmischung. Als Kate Burkholder, die Spezialistin für Vorfälle bei den Amischen, gerufen wird, ahnt sie Schlimmes. Denn gerade wurde die blutgetränkte Tasche des Mädchens gefunden. Und da sind noch mehr vermisste Mädchen im gesamten County.
"Wir haben nichts", sagte Polizeichefin Kate Burkholder, "wir haben drei verschwundene Personen. Weiblich. Teenager. Amisch. Wir haben keinen Verdächtigen, kein Motiv, keine Leiche. Wir wissen nicht einmal genau, womit wir es hier zu tun haben."



Montag, 26. Juni 2017

Bücherzuwachs #40

Für Zuwächse war heuer noch nicht viel Zeit, aber da ich bei Neuzugängen etwas reduziert habe (die krachenden Regale danken es mir), sind es auch nicht so viele Bücher, die ich nun nachholen werde, immer in kleinen Dosen.

Vergiftet von Thomas Enger

Quelle: morawa.at*
"Wenn du herausfindest, wer mich verraten hat, sage ich dir, was an dem Tag passierte, als dein Sohn starb", lautet die Nachricht eines Häftlings, der für einen Mord verurteilt wurde, den er angeblich nicht begangen hat. Er will, dass Reporter Henning Juul die Wahrheit herausfindet. Doch der Inhaftierte wird im Gefängnis umgebracht, ehe Henning mit ihm sprechen kann. Für den Reporter bricht die Welt zusammen. Hätte der Mann wirklich den Tod von Hennings Kind aufklären können? Oder gibt es noch weitere Zeugen?


Samstag, 24. Juni 2017

Noch wichtiger als das Wissen ist die Phantasie von Ernst Peter Fischer

Dieses Buch habe ich über das Bloggerportal bezogen.


Quelle: morawa.at*
Über mehrere Jahrhunderte voller bahnbrechender Erkenntnisse und Forschung, die unser aller Leben verändern sollte, spannt Ernst Peter Fischer hier einen wissenschaftlichen Bogen. Er porträtiert Denker aus allen Epochen auf eine unkonventionelle Art, handelt nicht stur Einsteins Biografie ab, schreibt bei Galilei nicht nur über die Sonne und lässt den Leser an Alan Turings Lage teilhaben.
Zitate aller im Buch erwähnten Wissenschaftler regen zum Nachdenken und Selbstinterpretieren ein, aber es sind die kurzen und leicht lesbaren Texte über ihre Gedanken und Gefühle, die doch immer wieder einen Aha-Effekt auslösen, sogar bei jenen, die in Naturwissenschaften schon etwas bewandert sind. 

Wie sehr wir heute von diesen Köpfen profitieren, wird einem erst durch Bücher wie diesem bewusst. Und auch Oppenheimer hat wesentlich mehr geleistet als nur an der Atombombe mitzuwirken. Was trieb diese Männer und Frauen an, woher kamen sie, welche Erlebnisse gingen ihnen nahe?

Donnerstag, 22. Juni 2017

Die Brut - Sie sind da von Ezekiel Boone

Dieses Buch habe ich auf www.lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen.


Quelle: morawa.at*
Klappentext und Kurzzusammenfassungen wurden für diesen Thriller clever gewählt, sodass es passieren kann, dass man sich im Vorfeld ein etwas anderes Buch erwartet, als es schlussendlich wird. Für Fans von leicht apokalyptischen Horror-Blockbustern ist dieser Thriller – der sich eher wie ein ausgebautes Drehbuch für einen solchen Film liest – sicher das richtige.
Für einen gut und spannend aufgebauten Thriller war über große Strecken für mich einfach zu vieles vorhersehbar und weder besonders gruselig noch fesselnd geschrieben. Zu weit ab von Wahrscheinlichkeiten und biologischen Gegebenheiten agiert hier die Bedrohung, die die Menschheit in Geiselhaft nimmt. Durch diese unwirklichen Beschreibungen ergibt sich eine emotionale Distanz, die verhindert, dass der Leser vollkommen im Buch versinkt. Natürlich liest sich die Geschichte flott und kurze Abschnitte halten das Tempo hoch. Doch das reicht nicht. Der schnelle Ortswechsel, die vielen Charaktere die teilweise nur kurz auftreten und auch

Mittwoch, 14. Juni 2017

Rückblick: Mai 2017

Eine kurze verspätete Ankündigung dazu - dieser Rückblick entfällt gewissermaßen, da nur ein Buch direkt zum Mai "zählt", auch wenn ich natürlich mehr gelesen habe. Dieses Buch ist "Noch wichtiger als das Wissen in die Phantasie" von Ernst Peter Fischer. Eine Rezension dazu ist nun verlinkt.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Lauter Leichen von Zarah Philips

Dieses Buch hat mir die Autorin selbst geschickt. Vielen Dank dafür.


Quelle: www.amazon.de
Dieser Kriminalroman rund um Familienbande, alte Geheimnisse und verdrehte Wahrheiten liest sich ein bisschen wie ein Fernsehfilm von Otto Waalkes. Sobald die Spannung und der Ernst zu groß werden, kommt norddeutscher Humor ums Eck und die Geschichte erfährt eine Wendung, die gleichermaßen absurd wie fesselnd ist. Schließlich ist dann doch alles stimmig. Und das wiederum überrascht gar nicht.
Was mit zwei Leichen in einer Hamburger Villa mit großem Grund beginnt, zerrt viele weitere Tote ans Tageslicht und unter die Augen von Polizeihauptkommissar Hiob Watkowski. 
Warum er so heißt und wie er eigentlich nach Deutschland kam, wäre Stoff für ein ganzes eigenes Buch. Skurril ist auch die Geschichte der Villa, die im Lauf der Zeit (also im Lauf der Leichen) nicht nur einer Familie gehörte, was die „Zuteilung“ der verstorbenen Personen nur umso schwieriger macht. Als Leser beginnt man natürlich, selbst mitzuraten, wer denn nun welche Rolle gespielt haben mag – und liegt teilweise gnadenlos falsch, vor allem bei der ebenso undurchsichtigen

Montag, 22. Mai 2017

Die unbekannte Schwester von Theresa Prammer

Dieses Buch habe ich mir auf www.vorablesen.de für Punkte gewüscht.

Quelle: www.vorablesen.de
Wunderbaren leisen, humorvollen Lokalkolorit lässt Theresa Prammer in ihren Wien-Krimi, den dritten der Reihe um Carlotta Fiore, einfließen. Angefangen von herrlich typischen Namen, über den guten alten Schilling bis zu spontanen Ausdrücken („ma!“) bietet das Buch eine schöne Atmosphäre, in die der Leser eintauchen darf. Passend zu Prammers eigener Theater-Vergangenheit ist auch Carlotta, Tochter einer berühmten Opern-Diva, die Bühne nicht fremd. Wenngleich die Neo-Polizistin gerne einfach nur ihre Arbeit machen möchte und es nicht erträgt, erkannt zu werden.

Ebenso passend darf Lotta, wie sie meist genannt wird, im Burgtheater ermitteln. Jegliche (witzig wie treffende) Bemerkungen zu Schauspielern und ihrem Umfeld darf sich die Autorin natürlich erlauben. Der aktuelle Fall dreht sich um einen vermeintlichen Selbstmord und als nach und nach weitere Personen entweder verschwinden oder auch unter mysteriösen Umständen

Samstag, 20. Mai 2017

Das Einstein Enigma von J.R. Dos Santos

Dieses Buch habe ich mit auf www.vorablesen.de für gesammelte Punkte gewünscht.

Quelle: www.vorablesen.de
Eine gelungene Mischung aus Fiktion, Wissenschaft und Tatsachen präsentiert der portugiesische Journalist und Autor J.R. dos Santos mit diesem mehr als 600 Seiten starken Roman. Vielmehr ist es Thriller, Spionagegeschichte, politische Bildung und ein Krimi à la Dan Brown in einem.
Auch hier ist der Protagonist an der Universität tätig und ein Experte auf dem Gebiet der Kryptanalyse. Tomás Noronha, dessen Name englischsprachige Personen vor schier unlösbare Probleme stellt, arbeitet und lehrt in Lissabon, reist aber viel durch die Welt auf der Suche nach für ihn wertvolle Schriften die erst entschlüsselt werden müssen. Er bekommt einen lukrativen Job angeboten und entschließt sich, von wissenschaftlicher Neugier getrieben, ein Manuskript Albert Einsteins zu begutachten, das in Teheran verwahrt wird und brisante Geheimnisse bergen soll.
Was mit einem scheinbar simplen Anagramm-Rätsel startet, führt Noronha nicht nur in den Iran, sondern dort auch ins Gefängnis und nach mehreren waghalsigen Fluchtmanövern unter anderem nach

Montag, 8. Mai 2017

Der Näher von Rainer Löffler

Dieses Buch habe ich auf www.lesejury.de im Rahmen einer Leserunde gewonnen und gelesen.


Quelle: lesejury.de
Ein äußerst seltenes medizinisches Ereignis inspirierte Rainer Löffler wohl zu diesem Thriller, in dem er tief in die kranke Psyche des Täters eintaucht. Dieser terrorisiert die Gegend um den deutschen Ort Gummersbach. Immer wieder verschwinden Frauen und tauchen nicht mehr auf, geklärt werden diese Fälle von der örtlichen Polizei nie. Fallanalytiker Martin Abel wird dorthin zwangsversetzt, um die „einfachen“ Fälle zu klären oder Däumchen zu drehen. Wie nicht anders zu erwarten, findet er zufällig eine der vermissten Frauen. Doch die Leiche ist nicht alleine.
Teilweise verstörend und bizarr ist dieser Thriller, wenn abseits der Ermittlungen auch der Täter zu Wort kommt, näher beleuchtet wird. „Verstehen“, wie er so wurde, wie er aktuell ist, kann wohl niemand wirklich. Die Enthüllung seiner Identität überrascht, hatte doch nicht einmal Abel alles erkannt. Dieser Überraschungseffekt am Ende täuscht auch über den einen oder anderen groben Zufall und die doch sehr

Samstag, 6. Mai 2017

Rückblick: April 2017

Wie traditionell jedes Monat auch nun wieder als erster Post der Rückblick. Aufgrund von viel Arbeit und auch vieler Feier-Termine mit der Familie (Geburtstage, Ostern...) wurden es nicht so viele Bücher, aber mit dem Einstein-Enigma war auch ein echter Wälzer dabei.

Im April (aus-)gelesen:

Das Einstein-Enigma - J.R. Dos Santos
Die unbekannte Schwester - Theresa Prammer
Der Näher - Rainer Löffler
Lauter Leichen - Zarah Philips

Die Links kommen alle erst verspätet, da noch "alte" Rezensionen übrig sind.

Donnerstag, 13. April 2017

Friesenklinik von Stefan Wollschläger

Dieses Buch habe ich über www.rezi-suche.de vermittelt und vom Autor für die Rezension zur Verfügung gestellt bekommen. Danke dafür.

Quelle: www.amazon.de

Unkompliziert und schnell führt Stefan Wollschläger auch im zweiten Band der Lokalkrimis um Diederike Dirks und ihre Kollegen Regie. Die Ostfriesener Kriminalhauptkommissarin hat es diesmal mit einem eher ungeschickten Täter zu tun, hat dieser doch seinem vermeintlichen Opfer eine zu hohe Dosis K.o.-Tropfen verabreicht. Doch als er Ermittlungen ergeben, dass die Frau, Bente, eine ehrgeizige Volontärin bei der Lokalzeitung war, werden die Recherchen der Toten zu ihrer eigenen Recherche. Worauf war sie gestoßen?

Auch einer anderen Frau, Jorina, ergeht es nicht viel besser. Zwar lebt sie, aber eine schreckliche Nachricht bringt sie an den Rand eines Nervenzusammenbruchs: Ihre Eizellen, die sie vor Jahren als Rückversicherung einfrieren ließ, sind spurlos verschwunden. Zudem gibt es keine Beweise für den Eingriff und ihr Traum von einer Familie ist geplatzt.
Zunächst fast unbemerkt werden hier

Sonntag, 9. April 2017

Demut von Mats Olsson

Dieses Buch habe ich über das Bloggerportal bekommen.

Quelle: www.vorablesen.de
Harry Svensson, ehemaliger und doch irgendwie ständiger Journalist und SM-Sympathisant, befindet sich in der grundsätzlich schmeichelhaften Lage, gerade nur arbeiten zu müssen, wenn er es will. Doch wie alles im Leben hat auch dies seine Schattenseiten, stolpert er doch mitten in einen Tatort, der ihn schließlich einem sehr speziellen Mörder auf die Spur bringt.

Dieser Thriller ist zugleich ungewöhnlich und ganz normal. Normal und sehr sehr packend wie Romane und Thriller aus Skandinavien meistens sind, unterhaltsame und fesselnde Krimikunst aus dem Norden. Man weiß, was man bekommt. Nicht so hier. Von der klassischen Krimiseite schon: ein Journalist „ermittelt“ aus Neugier und behält zu viel für sich, wird in die Sache hineingezogen. Doch die sich entfaltende Geschichte selbst ist ungewöhnlich und daher sehr erfrischend. Der Autor schafft es, komplett ohne Blut, aber mit viel Humor und Leidenschaft aller Charaktere, eine sehr eigene Story zu spinnen.

Freitag, 7. April 2017

Die letzten Tage der Nacht von Graham Moore

Dieses Buch habe ich auf www.lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen.

Quelle: www.amazon.de
Seinen Beruf als Drehbuchautor merkt man Graham Moore in diesem so faszinierenden Roman zwar an, aber er setzt seinen eigenen Stil so ein, dass er die Geschehnisse ganz wunderbar unterstreicht und die Geschichte eine eigene Magie bekommt.
Die Geschichte dreht sich im Wesentlichen um den „Stromkrieg“, ein jahrelanger Rechtsstreit gegen Ende des 19. Jahrhunderts, dessen Ausgang nicht nur Millionen von Leuten auf der ganzen Welt nachhaltig beeinflussen sollte, sondern er beeinflusste in vielschichtiger Weise das Leben der direkt Beteiligten. Dies stellt Moore hier dar, in dem er die Handlung aus Sicht des jungen Anwalt Paul Cravath erzählt, dessen erster und wohl größter (geldträchtigster) Mandant George Westinghouse ist, der von Thomas Edison verklagt wird und beweisen muss, dass seine „Glühfadenlampen“ dessen Patent nicht verletzen.

In einer extrem gelungenen Mischung aus belegten Tatsachen, vermuteten Begebenheiten und eigener Fiktion schickt der Autor

Dienstag, 4. April 2017

Rückblick: März 2017

Wie traditionell jedes Monat auch nun wieder als erster Post der Rückblick. Mit dem gestrigen Tag wurden auch die Punkteregeln auf vorablesen geändert und nun werde ich wohl deutlich weniger Wunschbücher einlösen können. Aber wenn mir die Glücksfee hold ist, gewinne ich sie dann eben in der Verlosung. Die Zeiten werden spannend...

Im März (aus-)gelesen:

Die letzten Tage der Nacht - Graham Moore
Der Mörder und das Mädchen - Sofie Sarenbrant
Der letzte Überlebende - Sam Pivnik
Demut - Mats Olsson
Friesenklinik - Stefan Wollschläger

Fehlende Links werden wie immer ergänzt. Der März war ein fast durchwegs begeisternder Lesemonat!

Mittwoch, 29. März 2017

Der Mörder und das Mädchen von Sofie Sarenbrant

Dieses Buch habe ich auf www.lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen.


Quelle: www.amazon.de
Um sehr viel persönliche Rache geht es in diesem Thriller, der in Stockholm spielt. Cornelia Göransson, eine Mutter, die alles tun würde, um ihre Tochter Astrid zu schützen, lebt jahrelang hinter einer perfekten Fassade mit einem Schläger zusammen. Auch psychische Gewalt ist nicht selten. Als ihr Mann kurz vor der Scheidung ermordet wird, steht sie im Zentrum der Ermittlungen. Das Motiv: Rache für die schrecklichen Jahre.
Emma Sköld ist die leitende Ermittlerin und als ihrer Schwester etwas zustößt, ist das Motiv klar: Rache. Emmas Ex-Freund will das Ende der Beziehung nämlich nicht akzeptieren. Und auch ein Mord an zwei Maklern könnte aus ähnlichen Gründen verübt worden sein. Abgesehen von Rache ist auch Mutterliebe ein starkes Gefühl in diesem Buch. Cornelia, Emma und auch ihre Schwester Josefin „leiden“ darunter in unterschiedlichen Ausprägungen. Und auch ein Vater hat zu kämpfen… 

Montag, 20. März 2017

Der letzte Überlebende von Sam Pivnik

Dieses Buch habe ich auf www.vorablesen.de für Punkte eingetauscht.


Quelle: www.vorablesen.de
Ob Details und Tatsachen nun exakt historisch belegt sind (was sie tatsächlich sind) oder nicht – daran verschwendet man beim Lesen dieser Biografie keinen Gedanken. Zu unmittelbar geschrieben steht da alles, was Szlamek Pivnik vor allen in seinen Teenagerjahren erlebt hat und erleiden musste. Sein Ghostwriter trifft die richtigen Zwischentöne, hat viel Zeit mit dem heute über 90-Jährigen verbracht. Trotz der so guten medizinischen Versorgung in Europa ist es heutzutage besonders, so alt zu werden.  Dass Pivnik es wurde ist eigentlich unfassbar.
Denn noch bevor er seine Ausbildung abschließen, eine Arbeit suchen, eine Familie gründen und in Ruhe alt werden konnte, wurden seine Heimatstadt besetzt und sein Weltbild zerstört. Niemand außer anderen Zeitzeugen kann auch nur annähernd ermessen, welche Abgründe menschlicher Grausamkeiten dieser polnische Jude in den für einen Menschen mitunter prägendsten Jahren seines Lebens sah und am eigenen Körper spürte.

Samstag, 11. März 2017

Spreewaldtod von Christiane Dieckerhoff

Dieses Buch habe ich mir auf www.vorablesen.de für Punkte ausgesucht.


Quelle: vorablesen.de
Noch stärker als im Vorgängerband „Spreewaldgrab“ betont die Autorin hier den Lokalkolorit. Die Leiche eines jungen Mannes wird aus dem Fließ gefischt. Im Spreewald herrscht Hochsommer, die Bauern ernten ihre Gurken und stellen dazu Erntehelfer aus dem Osten ein. Der Tote war einer von ihnen. Es entwickelt sich ein Krimi um Familienbande, Eitelkeiten und Geheimnisse aus der Vergangenheit.

Auch in diesem Band ermittelt wieder Klaudia Wagner, nun nicht mehr ganz „die Neue“ auf ihrer Dienststelle. Doch es ergeben sich andere Hindernisse. Ihr Kollege Thang, der in dieser Geschichte erst gegen Ende eine interessante Rolle einnimmt, fehlt ebenso wie einige andere Kollegen, weshalb Klaudia mit ihrem erklärten Erzfeind zusammengespannt wird. Der Fall entwickelt sich langsam, aber stetig und birgt neben Spannung auch zahlreiche Fettnäpfchen für alle Beteiligten. Viele vom ersten Band liebgewordene, schrullige Charaktere tauchen wieder auf, viele kommen mit den Nachwirkungen von Klaudias erstem Fall weniger gut zurecht, was viel Raum für

Donnerstag, 9. März 2017

Schlaflied von Cilla und Rolf Börjlind

Dieses Buch habe ich mir auf www.vorablesen.de für Punkte gesichert.


Quelle: vorablesen.de
Dieser sehr umfangreiche, 570+ Seiten starke Schweden-Krimi weiß wie viele seiner Art zu überzeugen. Die Autoren finden die richtige Mischung aus Spannung, Grausamkeiten, Nebenschauplätzen, Zwischenmenschlichem und berührenden Momenten. Die Geschichte um ermordete Jugendliche, die auch die Flüchtlingsproblematik in Schweden thematisiert, zieht den Leser so sehr in den Bann, dass am Ende die Einleitung schon vergessen ist. So erzeugen die letzten Sätze noch einmal einen ganz eignen Schmunzler.

Zu Beginn kommen in schneller Folge sehr viele Personen und Schauplätze vor, was ein bisschen verwirrend sein kann. Aber nach und nach kristallisiert sich heraus, was wichtig ist und wer nun mit wem wie in Verbindung steht. Wie eine für die Polizei glückliche Fügung scheint es manchmal zu sein, wenn klar wird, dass ausgerechnet die Freundin des spontan angeheuerten Exkommissar Tom Stilton ein Flüchtlingsmädchen getroffen hat, dessen Bruder

Dienstag, 7. März 2017

Cruelty von Scott Bergstrom

Dieses Buch habe ich auf www.lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen.


Quelle: lovelybooks.de

Leider wirkt es, als hätte der Autor sich bezüglich des Genres nicht entscheiden können. Er mischt Jungendbuch (die Hauptfigur ist einen großen Teil der Geschichte über 17 Jahre alt) mit einem grundsätzlich nicht uninteressanten Agenten-Thriller. Zu diesem hätte jedoch eine erwachsenere Version von Gwendolyn, der 17-Jährigen, besser gepasst. So ist es doch an einigen Stellen überraschend, wie schnell sie ihre Unbefangenheit ablegt, ihre Wut auf ihren Vater überwindet und auf eigene Faust nach ihm sucht. Er ist nach einer Dienstreise nicht zurückgekehrt.
Zusätzlich dazu, dass Gwen, wie sie von ihrem Vater, der sie seit dem Tod der Mutter alleine großzieht, genannt wird, sich schnell in ihre neue Rolle einfindet, hat sie in allzu vielen Aktionen und mit einigen Entscheidungen mehr als nur Glück. Zu oft hätte sie wohl schon vor Ende des Buches sterben müssen. Da das Buch dann aber immer noch einige Seiten aufweisen kann, ahnt der Leser schon, wie es weitergeht.

Sonntag, 5. März 2017

Sein blutiges Projekt von Graeme Macrae Burnet

Dieses Buch habe ich auf www.vorablesen.de für Punkte eingetauscht.


Quelle: vorablesen.de

Vorsicht, dieses Buch sollte man nicht mit falschen Erwartungen lesen, um es genießen und schätzen zu können. Wer sich einen klassischen fiktiven Thriller oder Ermittlungsarbeit erwartet, wird hier enttäuscht. Der Autor fügt reale Ereignisse, die vor rund 150 Jahren in Schottland stattgefunden haben, zu einem ausführlichen Protokoll zusammen, die er mit fiktiven Personen und einigen eigenen literarischen Ideen zusammenfügt. So ergibt sich eine ganz besondere Geschichte rund um einen Teenager, dessen Familie in ärmlichen Verhältnissen lebt und die als arme Bauern mehreren Herrschaften unterstellt sind.
Im Heimatdorf dieses Teenagers, Roderick Macrae, geschehen drei bestialische Morde. Der Autor, Graeme Macrae Burnet (ob irgendwie verwandt oder einfach nur zufällige Namensgleichheit wird nicht angesprochen), lässt den Leser mit auf Spurensuche gehen, wie es denn zu den Taten kam, die Roderick angelastet werden. Im Gefängnis schreibt dieser ein Manuskript, gewissermaßen eine Autobiografie und zusammen mit den Augenzeugenberichten

Freitag, 3. März 2017

Das Buch der Spiegel von E.O. Chirovici

Dieses Buch habe ich auf www.vorablesen.de für Punkte eingelöst.


Quelle: vorablesen.de

Nicht nur dieses Buch heißt „Das Buch der Spiegel“, auch ein Manuskript in diesem Buch heißt so. Es spielt eine zentrale Rolle und ist scheinbar verschwunden. Zuerst wird der Literaturagent Peter Katz darauf aufmerksam. Als er sich für die spannende Geschichte um einen ungeklärten Mord vor rund 30 Jahren interessiert und mehr lesen will, ist das Manuskript unauffindbar. Mit dem Autor kann er auch nicht sprechen. Durch seinen Willen, Klarheit in die Sache zu bringen, greifen ein befreundeter Reporter und durch ihn noch jede Menge mehr oder weniger an der vergangenen Geschichte beteiligte Leute in die Recherchen ein.
Dass alles, was die Interessierten aktuell zutage fördern, sehr verworren ist und nicht zusammenzupassen scheint, macht sehr neugierig und man kann das Buch in großen Abschnitten schnell durchlesen. Viele Details und beteiligte Personen werden ausfindig gemacht, ein sehr findiger ehemaliger Polizist, der im Fall damals ermittelte, kniet sich in die Sache rein und kommt seinerseits einer Lösung relativ nahe.

Mittwoch, 1. März 2017

Rückblick: Februar 2017

Wie die Zeit vergeht! Aufgrund immer noch anhaltend guter Buchauswahl auf vorablesen und einer kleinen Glückssträhne auf lovelybooks wurden es auch im Februar wieder einige Bücher, das Spannungsgenre dominiert wie immer.

Noch fehlende Rezensionen werden bald verlinkt!

Stefan Ahnhem - Minus 18°
Mikaela Bley - Glücksmädchen
Tom Hillenbrand - Gefährliche Empfehlungen
E.O. Chirovici - Das Buch der Spiegel
Cilla u. Rolf Börjlind - Schlaflied
Graeme Macrae Burnet - Sein blutiges Projekt
Scott Bergstrom - Cruelty
Christiane Dieckerhoff - Spreewaldtod

Samstag, 25. Februar 2017

Glücksmädchen von Mikaela Bley

Dieses Buch habe ich auf www.vorablesen.de für Punkte eingelöst


Quelle: vorablesen.de
Das Rätsel um das Verschwinden der achtjährigen Lycke soll aufgeklärt werden. Zwar arbeitet die Stockholmer Polizei daran, doch eine persönlich stark betroffene Fernsehjournalistin und ihr Team setzen ebenfalls alles daran, sie zu finden. Und die besten Sendequoten zu haben.
Das liest sich raffgieriger als die Szenen sich im Buch darstellen, doch der journalistische Konflikt wird schon thematisiert. Das ist gut und wichtig, sind wir als Konsumenten doch medial beinahe täglich von ähnlich traurigen Geschichten umgeben. Wir müssen uns auch immer fragen, wieviel Voyeur in uns steckt und wie viel Sensationslust noch in Ordnung geht.
Auch wenn der Fall um Lycke letztendlich sehr tragisch ist, gerät er hier leider dennoch ein wenig in den Hintergrund. Die zwischenmenschlichen Probleme nehmen in diesem „Psychothriller“, der für mich eher ein Krimi ist, sehr viel Raum ein. Da sind die Probleme innerhalb der Familie des Mädchens, der Scheidungskrieg der Eltern, die aktuelle Situation der trauernden Eltern.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Gefährliche Empfehlungen von Tom Hillenbrand

Dieses Buch habe ich auf www.lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen.


Quelle: www.amazon.de
Auch wenn Essen in ausreichendem Maß in diesem Krimi Verwendung findet, so ist das zentrale Thema, worum sich Xavier Kieffers Ermittlungen drehen, nicht zum Verzehr geeignet. Der berühmte Restaurant-Guide „Gabin“ trägt offenbar ein jahrzehntealtes Geheimnis mit sich herum, das nun plötzlich wieder aktuell zu sein scheint. Dieses Buch mit dem kobaltblauen Einband spielte schon vor und im Zweiten Weltkrieg eine größere Rolle als man vermuten könnte und das obwohl es zu Kriegszeiten natürlich nicht erscheinen konnte.
Ausgerechnet auf der großen prunkvollen Eröffnungsfeier eines neuen Gabin-Gebäudes, das Kieffers Freundin Valérie Gabin, herrichten ließ, nehmen die Ereignisse ihren Lauf und der Koch muss nun nicht nur ein Buch sondern auch noch das Geheimnis finden. Dabei trachten ihm scheinbar sehr gewiefte Gegner nach dem Leben. Kieffers Reisen führen quer durch Luxemburg und Frankreich bis sie in einem etwas skurrilen Showdown zwischen ihm, den „Guten“ und den „Bösen“ gipfelt.

Samstag, 18. Februar 2017

Minus 18 Grad von Stefan Ahnhem

Dieses Buch habe ich auf www.vorablesen.de für Punkte eingelöst.


Quelle: www.vorablesen.de
Achtung! Dieser Krimi mit viel Thrill ist ebenso fesselnd wie möglichweise verwirrend. Gerade zu Beginn ist es noch schwer, die schwedischen Ermittler von den dänischen zu unterscheiden, sind erstere doch für Helsingborg und letztere für Helsingör zuständig.
Hat man da erst einmal alle Charaktere kennengelernt und die Handlungsstränge zuggeordnet, wird es richtig spannend. In Dänemark treiben sich skrupellose Jugendliche herum, die auch über Leichen gehen und auf dem schwedischen Festland fährt ein Toter mit seinem Wagen ins Hafenbecken. So verrückt dies und all die weiteren Vorkommnisse (mehrere Leichen inklusive) klingen, Fabian Risk und seine Kollegen entdecken, wie der Serientäter dies gemacht haben kann und nun beginnt ein Wettlauf um die nächsten potentiellen Opfer.
Meist sieht es für die Ermittler schlecht aus, denn obwohl sie vieles wissen, fehlen ihnen entscheidende Puzzleteile (und manchmal auch das nötige Bisschen Glück) und sie kommen zu spät. Ähnlich Dunja Hougaard, ebenso ehrgeizige wie undiplomatische Polizistin

Mittwoch, 15. Februar 2017

Schattenkiller von Mirko Zilahy

Dieses Buch habe ich auf www.lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen.


Quelle: www.amazon.de
Mit der ihm eigenen literarischen Erzählweise fügt Mirko Zilahy hier typisches Thriller-Stückwerk zu einer sehr intensiven, traurigen Geschichte zusammen, die die Polizei der italienischen Hauptstadt nicht zur Ruhe kommen lässt. In Umgebungsbeschreibungen, die von düsterer Herbststimmung und Dauerregen beherrscht werden, kann sich der Autor so richtig ausleben.
Mit an Bord: Enrico Mancini – trauernder, halb depressiver, isolierter Kommissar; Walter Comello – seine rechte Hand; Caterina De Marchi – Polizeifotografin; Antonio Rocchi – Gerichtsmediziner; Carlo Biga – ehemaliger Professor für Kriminologie; sowie Giulia Foderà – Staatsanwältin. Die Charaktere in dieser von Mancini zusammengestellten Truppe könnten nicht unterschiedlicher sein, dennoch ergänzen sie sich mit ihren Stärken und Schwächen wunderbar. Trotz der angespannten Atmosphäre lassen Szenen, wo sie sich beim Brainstorming gegenseitig vor Ungeduld ins Wort fallen, den Leser schmunzeln. Denn jeder will natürlich seine eigenen Ideen ausgiebig präsentieren.

Donnerstag, 9. Februar 2017

Oktoberstürme von Gerd-Rainer Prothmann

Dieses Buch habe ich vom Autor für die Rezension zur Verfügung gestellt bekommen. Danke dafür.


Quelle: www.amazon.de

Stürmische Zeiten brechen im mallorquinischen Herbst für Jan Borsum an. Der deutsche Psychologe verbannt sich selbst nach seinem Jobverlust auf die spanische Insel. Als Isabela Balke, mit der er gerade ein Verhältnis begonnen hat, verschwindet, rückt er mit in den Kreis der Verdächtigen. Comisario Juliano Vargas wird mit dem Fall betreut. Nicht nur Borsum steckt in der Geschichte drin, auch Isabelas Mann und einige andere Deutsche, allesamt gut betuchte Paare, für die Isabela arbeitet. Vargas und seine Assistentin Celia ermitteln ohne Sprachbarriere und dröseln auf, warum Isabela verschwand und Borsum um sein Leben fürchten muss.

Gerd-Rainer Prothmann punktet hier mit eigenwilligen Charakteren, die teilweise auch sehr spezielle Lebensläufe verpasst bekommen haben. Viel Platz widmet er auch der Umgebung. Die „Insel der deutschen Aussteiger und Geschäftsleute“ zeigt sich nicht immer

Samstag, 4. Februar 2017

Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod von Gerhard Jäger

Dieses Buch habe über das Bloggerportal bekommen. 

Quelle: Bloggerportal
Würde man im Stehen lesen, wäre dieser Roman eine Gefahr, so umwerfend wie er ist. Poetischer kann man über derart ernste Themen wie Tod und Isolation gar nicht mehr schreiben. Fast lässt das die Dramatik vergessen, die düsteren Gedanken wirken weniger düster und die Ablehnung der Dorfbewohner dem jungen Historiker gegenüber gar nicht mehr so feindselig.

Dieser spezielle Roman ist in zwei Zeitebenen gegliedert. Im 21. Jahrhundert reist ein älterer Amerikaner nach Innsbruck und will Näheres über das Verschwinden seines Cousins Max Schreiber ermitteln. Er soll zuletzt in einem Tiroler Bergdorf gesehen worden sein. Dieser Cousin ist jener Historiker, der im Dorf zu einem Verbrechen aus dem 19. Jahrhundert recherchierte und darüber ein Buch verfassen wollte.
Dieser Roman ist ein absolut ausgezeichnetes Lesevergnügen – in vielerlei Hinsicht. Über die starken 400 Seiten hinweg schafft es Gerhard Jäger durchgehend, seine unglaubliche Sprachgewalt einzufangen, zu komprimieren, und so die vielen Lesestunden

Mittwoch, 1. Februar 2017

Rückblick: Jänner 2017

Und da ist schon wieder ein Monat um und ein neuer da. Und ich lese und lese und lese. Seit Wochen gibt es so viele interessante neue Bücher, vor allen auf vorablesen entdecke ich fast jede Woche mindestens eines, dsa mich anspricht. Auch auf lovelybooks hatte ich wieder ein paar Mal Glück. Aber man kann ja nie genug Bücher haben....

Im Jänner (fertig) gelesen:

Mirko Zilahy - Schattenkiller
Gerd-Rainer Prothmann - Oktoberstürme
Sophie Kendrick - Das Gesicht meines Mörders
Helen Callaghan - Dear Amy
Stefan Wollschläger - Friesenkunst

Rezensionen, die noch folgen, verlinke ich wie immer später noch.

Montag, 30. Januar 2017

Friesenkunst von Stefan Wollschläger

Dieses Buch wurde mir vom Autor über www.rezi-suche.de vermittelt und ich habe es hier schon kurz vorgestellt. Band zwei folgt also in den nächsten Wochen.


Quelle: www.amazon.de
Stefan Wollschläger erfreut das Herz jedes (Regional-)Krimifans hier mit einer bodenständigen, humorvollen Kriminalgeschichte mit viel ostfriesischem Lokalkolorit. Mit klarer Sprache führt er den Leser durch den Fall, den Hauptkommissarin Diederike Dirks mit ihrem Team bearbeitet. Der Buchtitel erhält schon bald seine Berechtigung: ein Maler, Redolf Tammena, wird ermordet. Da er eher zurückgezogen lebt, gestalten sich die Ermittlungen schwierig, der Kreis an Bekannten und somit Verdächtigen ist überschaubar und Dirks zweifelt mehrmals daran, ob die Polizei hier alles richtig macht.
Mit der Beerdigung des Opfers nimmt das Buch Fahrt auf und nachdem der Autor es schafft, den Leser ebenso im Dunkeln tappen zu lassen und dann auf falsche Fährten zu locken, kann die Geschichte mit einer doch sehr unerwarteten Wendung schockieren. Niemand kann in Menschen hineinsehen, für Romanfiguren gilt das hier umso mehr.

Samstag, 28. Januar 2017

Das Gesicht meines Mörders von Sophie Kendrick

Dieses Buch habe ich für eine Leserunde auf www.lovelybooks.de gewonnen.


Quelle: lovelybooks.de
Wer gerne bei verflochtenen, spannenden Geschichten miträtselt, wird an diesem Buch zu Beginn auf jeden Fall seine Freude haben. Eine Frau, Clara, erwacht aus dem Koma und hat ihr Gedächtnis verloren, bezüglich aller ihr eigenen Erfahrungen und Gefühle. Sie erkennt keine Bekannten und auch ihren Mann, Roland, nicht mehr. Mühsam erarbeitet sie sich ihre Identität, unter anderem mit Rolands Hilfe, der ihr aber nie viel von sich aus erzählt, nur ihre Fragen beantwortet.
Stück für Stück kommt sie voran, doch aufgrund der beängstigenden Situation (offenbar sollte sie durch den Schlag, der sie ins Koma bracht, getötet werden) und ihrer angeblichen psychischen Erkrankung macht sie sich einfach viel zu viele Sorgen und Gedanken. Dadurch werden im Leser im Buch immer wieder Spekulationsmöglichkeiten und Mitrate-Ideen vorweggenommen. Auch Teile der späteren Lösung tauchen zwischendrin auf.

Donnerstag, 26. Januar 2017

Eisige Schwestern von S.K.Tremayne

Dieses Buch ist aus meinem Vorratsregal und ich hatte es ausgewählt, weil ich es noch vor "Stiefkind" lesen wollte. Das ist mir zwar gelungen, allerdings habe ich vergessen, auch die Rezension zu posten, was ich nun nachhole.


Quelle: www.amazon.de
Einen Thriller mit einer gelungenen Grundidee präsentiert S.K.Tremayne mit diesem Buch. Hauptthema sind Zwillinge – zwei Mädchen, so identisch, dass nicht einmal die Eltern sie zuverlässig auseinanderhalten können. Plötzlich ist eines der Mädchen alleine. Die Familie zerbricht fast am gemeinsamen Verlust und jeder der drei, Mutter, Vater, Schwester, flüchtet sich in seine eigene Welt. Daraus spinnt der Autor eine Welt voller Missverständnisse, schwieriger Gespräche, Vertrauensverlust und Unsicherheit, was das lebende Kind angeht. Auch ein Umzug hilft der Familie nicht, sondern durch die Einsamkeit auf einer schottischen Insel kommen grausige und verwirrende Geheimnisse teilweise ans Licht.
Hat man als Leser zu Beginn noch einen roten Faden vor sich und möchte man den Protagonisten vorschreiben, was am besten zu tun wäre, ist man sich im Verlauf des Buches auch nicht mehr so ganz sicher, wie die verfahrene Situation geklärt werden kann.

Dienstag, 24. Januar 2017

Dear Amy von Helen Callaghan

Dieses Buch habe ich auf www.vorablesen.de für Punkte eingelöst.

Quelle: www.vorablesen.de
Auch wenn sich während des Lesens Teile und Wendungen der Story (teilweise) voraussehen lassen, ist dieser Thriller doch ein sehr spannendes Lesevergnügen. Die Autorin ist sichtlich bemüht, aus einem doch oft genutzten Thema (Psychopath entführt junges Mädchen zu seinem persönlichen „Zeitvertreib“) mit ein paar Kniffen und psychologischen Tricks eine Geschichte zu formen, die sich dann doch wieder von anderen Büchern abhebt, die sich des Hauptthemas ebenfalls bedienen.
Neben der Sorgen Margots und der Spannung, ob das entführte Mädchen denn überleben wird, lernt man als Leser auch die britische Stadt Cambridge und ihre Umgebung ein wenig kennen. Zudem geht die Autorin sehr behutsam und grundsätzlich glaubwürdig vor, als sie die Lehrerin Margot, die um ihre ehemalige Schülerin Angst hat, aus ihrem Alltag herausreißt und sie in eine Ermittlung verwickelt, die auch ihr eigenes Leben gehörig durcheinanderwirbelt.
Ein paar wenige Punkte

Sonntag, 22. Januar 2017

Stiefkind von S.K.Tremayne

Dieses Buch habe ich auf www.vorablesen.de für Punkte eingelöst.

Quelle: www.vorablesen.de
Düstere, aber auch schöne Umgebungsbeschreibungen kann der S.K. Tremayne als Reisejournalist natürlich überzeugend darstellen. Davon lebt dieser Thriller in jenen Phasen, in denen die Geschichte selbst nicht so mit Spannung überzeugen kann. Dass es mittels der Überschriften einen Countdown auf Weihnachten gibt, unterstützt zwar die Dramatik eines Teils der Geschichte, aber ohne die Zwischentitel könnte die ganze Handlung auch innerhalb weniger Wochen stattfinden.
Wer sich ein thrillerartiges, tödliches Ende erwartet mit viel Drama, wird hier möglicherweise enttäuscht werden. Auch das Rätsel um den unfreiwilligen Tod von Nina Kerthen, Mutter, Ehefrau und Herrin über Carnhallow House, entpuppt sich als weniger dramatisch als man zwischendurch annimmt. Trotzdem schafft es der Autor, durch die Lage des großen Hauses und die Vorgeschichten der beiden frisch Vermählten – Rachel und David Kerthen, Witwer, eine unterschwellige unheimliche Aura über alles zu legen.

Freitag, 20. Januar 2017

Die Spionin von Paulo Coelho

Dieses Buch habe ich auf www.vorablesen.de gewonnen.

Quelle: www.vorablesen.de
Mit seiner bekannt wunderbaren Art zu erzählen und den Leser in Gedanken anderer zu entführen, widmet sich Paulo Coelho einer Person, deren Künstlernamen wohl fast jeder kennt: Mata Hari. Dass dieser Name immer wieder mit Spionage in der einen oder anderen Form in Verbindung gebracht wird, wusste ich vor der Lektüre. Wie es aber dazu kam und dass Mata Hari, wie es scheint, nichts getan hatte und trotzdem verurteilt wurde, war mir unbekannt.
Ohne sich akribisch an die Realität zu halten, entwickelt Coelho doch ein sehr packendes und intimes Portrait einer Frau, die, für ihre Einstellung, zu früh lebte und damit die damalige Gesellschaft zu Beginn des ersten Weltkriegs vor den Kopf stieß. Neben ihrer offen zu Schau gestellten Sexualität brachte auch ihr großes Mundwerk sie immer wieder in Schwierigkeiten.
Doch trotz dieser Momente und ihrer dramatischen jungen Jahre und einer zerstörerischen Ehe schaffte es die gebürtige Niederländerin Margaretha Zelle, lange Zeit ein für sie erfülltes und befreites Leben zu führen, frei von Zwängen und nur sich selbst treu.
Ein Traum, der trotz Emanzipation und heutigen Gesellschaftsstandards vielen Frauen auch heute noch für immer verwehrt bleibt.

Sonntag, 15. Januar 2017

Mitten im kalten Winter von Arvid Heubner

Dieses E-Book wurde mir vom Autor über www.rezi-suche.de vermittelt und für die Rezension zur Verfügung gestellt, vielen Dank.


Quelle: www.amazon.de
Mehrfachmord in frostiger Umgebung: Ein Lehrer und eine kleine Gruppe Schülerinnen kehren Mitte Jänner von einer Einkehrfahrt nicht zurück. Tinus Geving, ehemaliger Europol-Ermittler mit schwieriger Vergangenheit und dem Herz am rechten Fleck, wird vom LKA darauf angesetzt, Täter und Motiv zu finden. Seine SOKO rüttelt den Ort Kreisstadt und das nahegelegene Mädcheninternat Eichenburg gehörig durch und die Polizisten stechen dabei in zahlreiche Wespennester. Manche davon, wie die ehrgeizige und skrupellose LKA-Chefin, Anninka Kresch, sind ihnen mehr oder weniger bekannt, andere hätten sie nicht einmal in ihren Träumen so vermutet.

Arvid Heubner lässt das Verbrechen scheinbar zum falschen Zeitpunkt passieren, steht doch eine umstrittene Gesetzesänderung kurz vor der Abstimmung, die den Bundesstaat Sachsen-Anhalt in

Freitag, 6. Januar 2017

Rückblick: Dezember 2016

So, etwas verspätet gibts nun einen Rückblick. Im Dezember, trotz Lesewetter, gabs einfach nebenbei viel zu tun und so kam ich nicht so zu viel, wie ich gerne lesen würde.

Stiefkind - S. K. Tremayne
Zerrissene Bande: Die Vorgeschichte zur Mentalisten-Serie - Kenechi Udogu
Zu Asche verbrannt - Arnold Clancy 

Im Jänner gehts wieder mehr zur Sache, außerdem reiche ich noch ein paar ältere Rezensionen nach!

Dienstag, 3. Januar 2017

Zu Asche verbrannt von Arnold Clancy

Dieses E-Book wurde mir vom Autor über www.rezi-suche.de vermittelt. Danke sehr!


Quelle: lovelybooks.de
In einer Stadt an der Elbe geht ein Serienmörder um. Und wie es scheint, nicht zum ersten Mal. Kein Wunder, dass die Polizei, angeführt von Ernest Verhoef und Henrick Rudenko, in Alarmbereitschaft versetzt wird, als ein junger Erwachsener in der Nähe des Friedhofs vor den Augen zweier Freunde angezündet wird und hilflos in den Flammen umkommt.
Die Befragungen und Untersuchungen führen zu einer Schrottverwertungsanlage. Scheinbar hat fast jeder, der dort arbeitet oder dort verkehrt, eine Verbindung zur Tat und die Ermittler treiben nach und nach eine Menge Verdächtige auf. Leider passieren weitere Morde und es wird klar, dass die Lösung weiter zurückliegt, als alle zuerst angenommen hatten.

Montag, 2. Januar 2017

Zerrissene Bande von Kenechi Udogu



Dieses E-Book wurde mir von der Autorin, die ich über www.rezi-suche.de kennenlernte, für die Rezension übermittelt. Danke sehr!

Quelle: lovelybooks.de
Zwar ist dieses E-Book inhaltlich die Vorgeschichte zu „Die Gedankenwenderin“, man kann die Bücher aber in beliebiger Reihenfolge lesen. Das eine oder andere in „Zerrissene Bande“ versteht man vielleicht sogar besser, wenn man vorher schon die „Gedankenwenderin“ kennt. Zwar kann man dann manches aus der Vorgeschichte schon ahnen, aber dafür versteht man manche Andeutungen und Charakterzüge besser.
„Zerrissene Bande“, ein Werk sowohl für jugendliche als auch Erwachsene, beginnt weit vor der Handlung des zweiten Buches, zu der Zeit, als Paul, Gemmas Vater, ungefähr so alt war, wie Gemma selbst ist. Zwar plagen ihn und seine Freunde ganz normale Jugendlichen-Probleme, doch Paul hat noch ein ganz gewaltiges: weil er ein Gedankenwender ist, darf er nicht mit beliebigen Mädchen ausgehen. Anfangs noch ganz damit einverstanden,