Dienstag, 8. August 2017

Die Morde von Morcone von Stefan Ulrich

Nach längerer Zeit möchte ich auch einmal wieder Bücher durch Leseeindrücke bewerben, die für den einen oder anderen doch interessant sein können.

Heute starte ich mit der Leseprobe zu Die Morde von Morcone von Stefan Ulrich*

Quelle: morawa.at*
Inhalt: Robert Lichtenwald, Anwalt aus München, flieht vor einer Lebenskrise in sein Rustico in der Maremma im stillen Süden der Toskana. Hier, in den Hügeln um den Ort Morcone, möchte er zur Ruhe kommen und sein Leben überdenken. Doch bald nach seiner Ankunft entdeckt er an einer Schwefelquelle die Leiche eines Afrikaners. Auf der Brust des Toten ist ein Schriftzeichen eingeritzt. Als kurz darauf zwei weitere Menschen qualvoll sterben, wird Lichtenwald gegen seinen Willen in die Ermittlungen hineingezogen. Gemeinsam mit der eigensinnigen Lokalreporterin Giada Bianchi versucht er, den Mörder zu entlarven, die Verbrechen zu stoppen - und so auch sein eigenes Leben zu retten.

Meinung: Schöne atmosphärische Beschreibungen wechseln sich mit detaillierten ab. So erweckt der Autor die Toskana vor dem inneren Auge des Lesers zum Leben.
Olivenbäume, Schwefelgeruch, Wildschweinsugo,... gerade die Mischung der viele Eindrücke hat ihren besonderen Reiz und schafft es mühlos Fernweh zu erzeugen.
Die wenigen Charaktere die bisher erschienen, sind interessant gezeichnet und versprechen vergnügte Lesestunden, vor allem der Conte und Lichtenwald als kongeniales Paar bleiben hoffentlich weiter aufeinander angewiesen.
Ein tolles Buch für den Frühling oder Sommer, auch wenn man nicht selbst in der Toskana wandern kann.


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