Donnerstag, 13. April 2017

Friesenklinik von Stefan Wollschläger

Dieses Buch habe ich über www.rezi-suche.de vermittelt und vom Autor für die Rezension zur Verfügung gestellt bekommen. Danke dafür.

Quelle: www.amazon.de

Unkompliziert und schnell führt Stefan Wollschläger auch im zweiten Band der Lokalkrimis um Diederike Dirks und ihre Kollegen Regie. Die Ostfriesener Kriminalhauptkommissarin hat es diesmal mit einem eher ungeschickten Täter zu tun, hat dieser doch seinem vermeintlichen Opfer eine zu hohe Dosis K.o.-Tropfen verabreicht. Doch als er Ermittlungen ergeben, dass die Frau, Bente, eine ehrgeizige Volontärin bei der Lokalzeitung war, werden die Recherchen der Toten zu ihrer eigenen Recherche. Worauf war sie gestoßen?

Auch einer anderen Frau, Jorina, ergeht es nicht viel besser. Zwar lebt sie, aber eine schreckliche Nachricht bringt sie an den Rand eines Nervenzusammenbruchs: Ihre Eizellen, die sie vor Jahren als Rückversicherung einfrieren ließ, sind spurlos verschwunden. Zudem gibt es keine Beweise für den Eingriff und ihr Traum von einer Familie ist geplatzt.
Zunächst fast unbemerkt werden hier

Sonntag, 9. April 2017

Demut von Mats Olsson

Dieses Buch habe ich über das Bloggerportal bekommen.

Quelle: www.vorablesen.de
Harry Svensson, ehemaliger und doch irgendwie ständiger Journalist und SM-Sympathisant, befindet sich in der grundsätzlich schmeichelhaften Lage, gerade nur arbeiten zu müssen, wenn er es will. Doch wie alles im Leben hat auch dies seine Schattenseiten, stolpert er doch mitten in einen Tatort, der ihn schließlich einem sehr speziellen Mörder auf die Spur bringt.

Dieser Thriller ist zugleich ungewöhnlich und ganz normal. Normal und sehr sehr packend wie Romane und Thriller aus Skandinavien meistens sind, unterhaltsame und fesselnde Krimikunst aus dem Norden. Man weiß, was man bekommt. Nicht so hier. Von der klassischen Krimiseite schon: ein Journalist „ermittelt“ aus Neugier und behält zu viel für sich, wird in die Sache hineingezogen. Doch die sich entfaltende Geschichte selbst ist ungewöhnlich und daher sehr erfrischend. Der Autor schafft es, komplett ohne Blut, aber mit viel Humor und Leidenschaft aller Charaktere, eine sehr eigene Story zu spinnen.

Freitag, 7. April 2017

Die letzten Tage der Nacht von Graham Moore

Dieses Buch habe ich auf www.lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen.

Quelle: www.amazon.de
Seinen Beruf als Drehbuchautor merkt man Graham Moore in diesem so faszinierenden Roman zwar an, aber er setzt seinen eigenen Stil so ein, dass er die Geschehnisse ganz wunderbar unterstreicht und die Geschichte eine eigene Magie bekommt.
Die Geschichte dreht sich im Wesentlichen um den „Stromkrieg“, ein jahrelanger Rechtsstreit gegen Ende des 19. Jahrhunderts, dessen Ausgang nicht nur Millionen von Leuten auf der ganzen Welt nachhaltig beeinflussen sollte, sondern er beeinflusste in vielschichtiger Weise das Leben der direkt Beteiligten. Dies stellt Moore hier dar, in dem er die Handlung aus Sicht des jungen Anwalt Paul Cravath erzählt, dessen erster und wohl größter (geldträchtigster) Mandant George Westinghouse ist, der von Thomas Edison verklagt wird und beweisen muss, dass seine „Glühfadenlampen“ dessen Patent nicht verletzen.

In einer extrem gelungenen Mischung aus belegten Tatsachen, vermuteten Begebenheiten und eigener Fiktion schickt der Autor

Dienstag, 4. April 2017

Rückblick: März 2017

Wie traditionell jedes Monat auch nun wieder als erster Post der Rückblick. Mit dem gestrigen Tag wurden auch die Punkteregeln auf vorablesen geändert und nun werde ich wohl deutlich weniger Wunschbücher einlösen können. Aber wenn mir die Glücksfee hold ist, gewinne ich sie dann eben in der Verlosung. Die Zeiten werden spannend...

Im März (aus-)gelesen:

Die letzten Tage der Nacht - Graham Moore
Der Mörder und das Mädchen - Sofie Sarenbrant
Der letzte Überlebende - Sam Pivnik
Demut - Mats Olsson
Friesenklinik - Stefan Wollschläger

Fehlende Links werden wie immer ergänzt. Der März war ein fast durchwegs begeisternder Lesemonat!