Montag, 26. Juni 2017

Bücherzuwachs #40

Für Zuwächse war heuer noch nicht viel Zeit, aber da ich bei Neuzugängen etwas reduziert habe (die krachenden Regale danken es mir), sind es auch nicht so viele Bücher, die ich nun nachholen werde, immer in kleinen Dosen.

Vergiftet von Thomas Enger

Quelle: morawa.at*
"Wenn du herausfindest, wer mich verraten hat, sage ich dir, was an dem Tag passierte, als dein Sohn starb", lautet die Nachricht eines Häftlings, der für einen Mord verurteilt wurde, den er angeblich nicht begangen hat. Er will, dass Reporter Henning Juul die Wahrheit herausfindet. Doch der Inhaftierte wird im Gefängnis umgebracht, ehe Henning mit ihm sprechen kann. Für den Reporter bricht die Welt zusammen. Hätte der Mann wirklich den Tod von Hennings Kind aufklären können? Oder gibt es noch weitere Zeugen?


Samstag, 24. Juni 2017

Noch wichtiger als das Wissen ist die Phantasie von Ernst Peter Fischer

Dieses Buch habe ich über das Bloggerportal bezogen.


Quelle: morawa.at*
Über mehrere Jahrhunderte voller bahnbrechender Erkenntnisse und Forschung, die unser aller Leben verändern sollte, spannt Ernst Peter Fischer hier einen wissenschaftlichen Bogen. Er porträtiert Denker aus allen Epochen auf eine unkonventionelle Art, handelt nicht stur Einsteins Biografie ab, schreibt bei Galilei nicht nur über die Sonne und lässt den Leser an Alan Turings Lage teilhaben.
Zitate aller im Buch erwähnten Wissenschaftler regen zum Nachdenken und Selbstinterpretieren ein, aber es sind die kurzen und leicht lesbaren Texte über ihre Gedanken und Gefühle, die doch immer wieder einen Aha-Effekt auslösen, sogar bei jenen, die in Naturwissenschaften schon etwas bewandert sind. 

Wie sehr wir heute von diesen Köpfen profitieren, wird einem erst durch Bücher wie diesem bewusst. Und auch Oppenheimer hat wesentlich mehr geleistet als nur an der Atombombe mitzuwirken. Was trieb diese Männer und Frauen an, woher kamen sie, welche Erlebnisse gingen ihnen nahe?

Donnerstag, 22. Juni 2017

Die Brut - Sie sind da von Ezekiel Boone

Dieses Buch habe ich auf www.lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen.


Quelle: morawa.at*
Klappentext und Kurzzusammenfassungen wurden für diesen Thriller clever gewählt, sodass es passieren kann, dass man sich im Vorfeld ein etwas anderes Buch erwartet, als es schlussendlich wird. Für Fans von leicht apokalyptischen Horror-Blockbustern ist dieser Thriller – der sich eher wie ein ausgebautes Drehbuch für einen solchen Film liest – sicher das richtige.
Für einen gut und spannend aufgebauten Thriller war über große Strecken für mich einfach zu vieles vorhersehbar und weder besonders gruselig noch fesselnd geschrieben. Zu weit ab von Wahrscheinlichkeiten und biologischen Gegebenheiten agiert hier die Bedrohung, die die Menschheit in Geiselhaft nimmt. Durch diese unwirklichen Beschreibungen ergibt sich eine emotionale Distanz, die verhindert, dass der Leser vollkommen im Buch versinkt. Natürlich liest sich die Geschichte flott und kurze Abschnitte halten das Tempo hoch. Doch das reicht nicht. Der schnelle Ortswechsel, die vielen Charaktere die teilweise nur kurz auftreten und auch

Mittwoch, 14. Juni 2017

Rückblick: Mai 2017

Eine kurze verspätete Ankündigung dazu - dieser Rückblick entfällt gewissermaßen, da nur ein Buch direkt zum Mai "zählt", auch wenn ich natürlich mehr gelesen habe. Dieses Buch ist "Noch wichtiger als das Wissen in die Phantasie" von Ernst Peter Fischer. Eine Rezension dazu folgt bald.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Lauter Leichen von Zarah Philips

Dieses Buch hat mir die Autorin selbst geschickt. Vielen Dank dafür.


Quelle: www.amazon.de
Dieser Kriminalroman rund um Familienbande, alte Geheimnisse und verdrehte Wahrheiten liest sich ein bisschen wie ein Fernsehfilm von Otto Waalkes. Sobald die Spannung und der Ernst zu groß werden, kommt norddeutscher Humor ums Eck und die Geschichte erfährt eine Wendung, die gleichermaßen absurd wie fesselnd ist. Schließlich ist dann doch alles stimmig. Und das wiederum überrascht gar nicht.
Was mit zwei Leichen in einer Hamburger Villa mit großem Grund beginnt, zerrt viele weitere Tote ans Tageslicht und unter die Augen von Polizeihauptkommissar Hiob Watkowski. 
Warum er so heißt und wie er eigentlich nach Deutschland kam, wäre Stoff für ein ganzes eigenes Buch. Skurril ist auch die Geschichte der Villa, die im Lauf der Zeit (also im Lauf der Leichen) nicht nur einer Familie gehörte, was die „Zuteilung“ der verstorbenen Personen nur umso schwieriger macht. Als Leser beginnt man natürlich, selbst mitzuraten, wer denn nun welche Rolle gespielt haben mag – und liegt teilweise gnadenlos falsch, vor allem bei der ebenso undurchsichtigen

Montag, 22. Mai 2017

Die unbekannte Schwester von Theresa Prammer

Dieses Buch habe ich mir auf www.vorablesen.de für Punkte gewüscht.

Quelle: www.vorablesen.de
Wunderbaren leisen, humorvollen Lokalkolorit lässt Theresa Prammer in ihren Wien-Krimi, den dritten der Reihe um Carlotta Fiore, einfließen. Angefangen von herrlich typischen Namen, über den guten alten Schilling bis zu spontanen Ausdrücken („ma!“) bietet das Buch eine schöne Atmosphäre, in die der Leser eintauchen darf. Passend zu Prammers eigener Theater-Vergangenheit ist auch Carlotta, Tochter einer berühmten Opern-Diva, die Bühne nicht fremd. Wenngleich die Neo-Polizistin gerne einfach nur ihre Arbeit machen möchte und es nicht erträgt, erkannt zu werden.

Ebenso passend darf Lotta, wie sie meist genannt wird, im Burgtheater ermitteln. Jegliche (witzig wie treffende) Bemerkungen zu Schauspielern und ihrem Umfeld darf sich die Autorin natürlich erlauben. Der aktuelle Fall dreht sich um einen vermeintlichen Selbstmord und als nach und nach weitere Personen entweder verschwinden oder auch unter mysteriösen Umständen

Samstag, 20. Mai 2017

Das Einstein Enigma von J.R. Dos Santos

Dieses Buch habe ich mit auf www.vorablesen.de für gesammelte Punkte gewünscht.

Quelle: www.vorablesen.de
Eine gelungene Mischung aus Fiktion, Wissenschaft und Tatsachen präsentiert der portugiesische Journalist und Autor J.R. dos Santos mit diesem mehr als 600 Seiten starken Roman. Vielmehr ist es Thriller, Spionagegeschichte, politische Bildung und ein Krimi à la Dan Brown in einem.
Auch hier ist der Protagonist an der Universität tätig und ein Experte auf dem Gebiet der Kryptanalyse. Tomás Noronha, dessen Name englischsprachige Personen vor schier unlösbare Probleme stellt, arbeitet und lehrt in Lissabon, reist aber viel durch die Welt auf der Suche nach für ihn wertvolle Schriften die erst entschlüsselt werden müssen. Er bekommt einen lukrativen Job angeboten und entschließt sich, von wissenschaftlicher Neugier getrieben, ein Manuskript Albert Einsteins zu begutachten, das in Teheran verwahrt wird und brisante Geheimnisse bergen soll.
Was mit einem scheinbar simplen Anagramm-Rätsel startet, führt Noronha nicht nur in den Iran, sondern dort auch ins Gefängnis und nach mehreren waghalsigen Fluchtmanövern unter anderem nach